Lekafossar am Sigöldugljúfur Canyon

Nach einer längeren Fahrt erreichen wir die Hochlandstraße F208 und suchen den Ausgangspunkt, um den Lekafossar am Sigöldugljúfur Canyon zu besuchen. Es ist die Verbindungsschlucht vom Hrauneyalon zum Sigöldulón, auch Krokslon genannt.

 Anreise nach Sigöldugljúfur:

  • Von Westen auf die F208 fahren, einer 4WD Straße, die auf eine Anhöhe steigt.
  • Dort den kleinen Parkplatz  am Hochspannungsmast suchen und zu Fuß Richtung Canyon laufen
  • Die beste Aussicht soll an diesen Koordinaten:  64.163066, -19.140587 sein.

Hier sind wir im vergangenen Jahr rumgegurkt und konnten den Einstieg nicht finden. Der Besuch ist nicht geeignet, um kurz aus dem Auto zu springen und den Canyon zu bewundern. Durch die wenigen Informationen im Netz ist es schwierig den Canyon zu finden. Das wird in den kommenden Monaten besser werden. Ist eine ausreichende und gute Information im Internet zu sehen, verbreitet sich diese schnell.

Oben vom Hügel ist das Schätzchen nicht zu erkennen, aber die grobe Richtung ahnen wir.

Hinten in der Schlucht liegt der Sigöldugljúfur Canyon
Hinten in der Schlucht liegt der Sigöldugljúfur Canyon

Die Männer laufen in Richtung Fluss los. Für mich zeichnet sich ab, dass mir dieser Weg zu unberechenbar ist. Ich bleibe im Auto und warte.

Nach 2 Stunden sind sie zurück. Ich bin mir sicher, dass diese Schlucht zu einer der schönsten Attraktionen auf Island gehört. Noch ist der Canyon wenig bekannt, das wird sich schnell ändern.

Lekafossar Sigöldugljúfur Canyon
Lekafossar Sigöldugljúfur Canyon

Auf dem Hinweg sind die Männer über Stock und Stein gelaufen, zurück über die Schotterpiste. 

Wer sich genauer mit der Karte beschäftigt, wird das Potential dieses Gebietes erkennen. Ein großer Wasserfall stürzt in den Sigöldulón hinein. Es ist ein Stausee und einer der 20 größten Seen des Landes.

Auf dem Rückweg sehen wir uns den Sigoldufoss an, der unweit der Straße liegt.

Sigoldufoss

Von der Straße aus ist der Wasserfall nicht zu sehen. Nur wer weiß, dass hier ein Wasserfall zu finden ist, wird nicht an ihm vorbeifahren.

Tosend stürzen sich die Wassermassen nach unten. Auch wenn sich die Farbenpracht durch die fehlende Sonne nicht entfalten kann, ist es toll hier zu sein. Gebannt schaue ich auf die Wassergewalt.

Jetzt um 16.00 Uhr fahren wir weiter zum Pjofafoss. 

 

 

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