Wetter und so

Nach Reine soll es heute gehen, es steht einiges auf dem Programm. Morgens ist die Welt noch halb in Ordnung, danach gießt es aus vollen Kannen.

Hamnøy, Lofoten

Trotzdem fahren wir nach Reine und auch gleich wieder zurück. Sind die Berge der Umgebung gerade noch zu erkennen, sieht man kurz darauf nur noch die Häuser im Vordergrund.

Solche Tage haben wir zeitlich in unsere Reise eingeplant und so fahren wir zurück in unsere Fischerhütte und legen uns auf die faule Haut. Noch sehen wir das Wetter gelassen, denn einige Tage unseres Urlaubs stehen uns noch bevor. 

Reine, Lofoten
Reine, Lofoten

Der ganze Tag ist grau in grau.

Gegen solch ein Wetter kann sich nicht gewehrt werden. Die Aussicht mit diesem Tiefdruckgebiet noch einige Tage leben zu müssen, ist dann doch nicht erfreulich.

Ich gucke immer wieder auf die mir lieb gewordenen Seiten auf meinem Smartphone und halte nach dem Wetter Ausschau.

Es wird davon auch nicht besser werden.

 

Am nächsten Morgen bin ich schon fast euphorisch draußen vor der Tür das Bergpanorama zu sehen.

Ich greife mir meine Kamera und das Stativ, um ein wenig die Stimmung einzufangen. Das Stativ hätte ich draußen nicht gebraucht, denn es stürmt wie verrückt.

Ich kehre ganz zufrieden mit ein paar schönen Bildern an den Frühstückstisch zurück. Ich liebe diese einsamen Minuten am Morgen.

Es sind übrigens einige meiner Lieblingsbilder dieser Reise.

Eliassen Rorbuer
Hamnøy, Lofoten
Hamnøy, Lofoten
Hamnøy, Lofoten
Hamnøy, Lofoten

Ja, es sollten die wenigen Momente mit Sonnenstrahlen auf dieser Reise sein. Ein Tiefdruckgebiet setzt sich über den Lofoten fest.

 

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