Fazit

Surprise oder der letzte Versuch war das Motto unserer Reise.

Sollte das eine um Aufmerksamkeit buhlende Überschrift für diesen Bericht sein? Nein, es war die Hoffnung mit etwas mehr Aufwand und Geduld eine Landschaft sehen zu können, dessen Besuch uns bisher nicht möglich gewesen ist.

Das einzige feste, aber vom Wetter abhängig,  geplante Ziel war der Besuch des Monument Valleys zum runden Geburtstag meines Mannes.

Hervorragend glücklich gelaufen könnte ganz kurz und knapp das Fazit dieser Reise lauten. 

So leicht wollen wir es uns dann doch nicht machen, denn zwischen den schönen Momenten gibt es auch andere Überlegungen die unsere Reise begleiteten.

Diese Reise kann nur eine Inspiration für andere Leser sein. Wir hatten keine große Reiseroute im Kopf, sondern richteten den Verlauf unserer Reise immer nach dem Wetter und der Möglichkeit ein Permit für die Wave gewinnen zu können.

Insgesamt haben wir 7 Nächte in Page, 2 Nächte in Kanab übernachtet, um unserem Ziel dem Besuch der Wave näher zu kommen. Dreimal haben wir an der Verlosung teilgenommen. Es war schon ein wenig umständlich am frühen Morgen an der Verlosung teilzunehmen und den Tag danach, auch mit Regen, sinnvoll zu gestalten. 

Ja, der Regen ist in der Gegend um Page nicht zu unterschätzen und kann einige Aktivitäten in dieser Area stark beeinflussen. Auch wir hatten noch Ziele im Kopf die wir leider nicht besuchen konnten. Wir sind keine Vollprofis die jedes Risiko eingehen wollen und wenn für uns eine Straße gesperrt oder nicht befahrbar ist, dann ist es eben so und wird akzeptiert. Der Respekt vor Eigentum welches uns nicht gehört ist groß, wir behandeln unsere Mietautos so wie wir es mit unserem eigenen Auto auch tun würden. Aus diesem Grund sind der Besuch des Alstrom Points, des Sidestep Canyons, des Hackberry Canyons und des Yellow Rocks auf der Strecke geblieben.

Die Zeit in Page hat uns ausgezeichnet gefallen. Zum ersten Mal sind wir tiefer in die Besonderheiten dieser Landschaft eingestiegen und haben ein Gefühl für den Sand und die Pampe dieser Gegend bekommen. Es ist wichtig zu wissen, dass der Boden hier sehr unterschiedliche Merkmale aufweist. Besonders nach Regen sollte der Fahrer das berücksichtigen.

Im Grand Staircase-Escalante National Monument, nördlich der US 89, ist es bei Nässe extrem rutschig. Die Pampe windet sich wie klebriger Kuchenteig um die Räder und lässt das Auto wie auf Blitzeis rutschen.

Die Vermilion Cliffs, südlich der US 89, lassen sich bei Regen mit entsprechendem Untersatz teilweise befahren. Lustig ist das aber auch nicht, denn wer nicht aufpasst steckt schnell in der Pampe fest und sackt immer tiefer mit den Rädern ein. Map 

 

Auch Wochen nach dem Gewinn des Permits für die Wave reden wir jeden Tag über unser Glück die Coyote Buttes North gesehen zu haben. Für mich ist es einer meiner schönsten Augenblicke die ich bei den vielen Besuchen in den USA erleben durfte. 

Wir waren dort und sind dankbar dafür, dass wir diesen Moment erleben durften. 

Wer nicht die Möglichkeit hat die Wave zu besuchen, sollte mit der Paria Outpost zur White Pocket fahren. Das kostet zwar pro Person 175 Dollar (Stand November 2015) garantiert aber stressfreie und erlebnisreiche Stunden in einem der schönsten Gebiete um Page herum. Noch ist die White Pocket ohne Permit zu erreichen, doch auch das wird nur eine Frage der Zeit sein.

Wir werden bei kommenden Besuchen um Page herum immer wieder die Möglichkeit nutzen ein Permit für The Wave zu ergattern. Wenn es mal wieder klappen sollte, wäre es schön. Wenn nicht, freuen wir uns für jeden der das Glück hat die Coyote Buttes North zu besuchen.

Versucht es, wir drücken allen die Daumen!

 

 

White Pocket
White Pocket
Coyote Buttes North
Coyote Buttes North
Coyote Buttes North
Coyote Buttes North
Coyote Buttes North
Coyote Buttes North
Monument Valley
Monument Valley

 

 

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