Portocolom - Cala Brafi - Cala Sa Nau

Gestern war so ein Tag wie man sich ihn an der Nordseeküste im Herbst vorstellt, Regen und Wind ohne Ende. Keine Chance einen Regenschirm aufzuspannen und bei diesem Wind spazieren zu gehen. Uns blieb nur eine Autofahrt als Ersatz für eine Erkundungstour an die Ostküste zu wählen. In unserem alten Reiseführer entdeckten wir ein schnuckeliges kleines Fischerdorf mit dem Namen Portocolom oder auch Porto Colom. Nichts wie hin, besser als im Zimmer zu hocken. Auf Anhieb wurden wir mit dem Blick auf eine wunderschöne kleine Bucht belohnt. Ich mag diese kleinen Orte die das Gefühl vermitteln, hier ist die Uhr auf Mallorca seit den sechziger Jahren stehen geblieben. Das stimmt natürlich so auch nicht mehr. Auch hier ist in der Saison wesentlich mehr los als in der Vorsaison.

Am nächsten Morgen scheint als wenn gestern nichts gewesen wäre die Sonne und wir nutzen die Chance für einen erneuten Besuch dieser Umgebung. Wir wollen von Portocolom die Buchten erwandern.

Unser erstes Ziel ist die schöne Bucht vom Vortag. 

Aber erst einmal geht es am alten Hafen vorbei. Er wird als einer der am besten erhaltenen Altstadtkerne genannt.

Altsstadt
Portocolom
Portocolom
Portocolom
Portocolom
Portocolom

Diese kleine Bucht besuchen wir am S'Arenal Porto Colom. Heute ohne Badebesucher ein Hingucker. Ein schöner Ort um die Seele baumeln zu lassen.

Hier eine kleine Schlecht- und Schönwetteransicht der Bucht.

Portocolom
Portocolom
S'Arenal Porto Colom
S'Arenal Porto Colom
Portocolom
S'Arenal Porto Colom
Portocolom

Wer möchte, kann hier bei einem Kaffee oder Gläschen Wein in der "Blue Bar Chiringuito" entspannen.

https://goo.gl/maps/7A47UX79f9J2

 

Blue Bar Chiringuito, Portocolom
Blue Bar Chiringuito, Portocolom

Wir suchen nun den Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung und bewundern die kleine Felsküste von Portocolom.

Geparkt haben wir zuerst am Ende der Carrer Gawina:  https://goo.gl/maps/sDFMiEc9RWS2

Portocolom

Von hier kann man einen schönen Blick auf die Küste und den Leuchtturm at Ponta de Ses Crest

werfen.

Portocolom
Lighthouse at Ponta de Ses Crest
Lighthouse at Ponta de Ses Crest
Portocolom

An der Carrer Fotja parken wir zur Wanderung das Auto und suchen den beschriebenen Karrenweg der zur Küste führt

 

 https://goo.gl/maps/W5wqGmFC2kL2

 

Der benannte Karrenweg, den Begriff habe ich so noch nie gehört. Aber eine Karre kann hier auf jeden Fall entlang fahren.

Hier geht es direkt zur Küste.

Der Weg führt  unmittelbar an der felsigen Küste entlang und bietet immer wieder schöne Eindrücke.

Portocolom
Portocolom
Faralló d’en Fred
Faralló d’en Fred
Portocolom

Der weitere Weg zur Bucht erweist sich als ziemlich unwegsam. Hier sollte sich jeder gut informieren, um den richtigen Weg zu finden. Ansonsten stolpert der Besucher über Felsen und widerspenstige Küstenpflanzen.

Wir versuchen es mit dieser Wegbeschreibung  und wollen eigentlich bis zur Cala Sa Nau wandern.

Er führt im März durch dichtes Gestrüpp an der Küste entlang und es macht trotz der wunderschönen Aussicht keinen Spaß durch die Landschaft zu streifen.

Portocolom

Die Wanderung liest sich auf der Wegbeschreibung einfach. Einfach ist sie, wenn der Weg erkannt werden kann.

Wir genießen diese einsame Bucht Cala Brafi und entschließen uns danach für den Rückweg.

Die Bucht Cala Sa Nau werden wir später mit dem Auto erreichen.

Cala Brafi
Cala Brafi
Cala Brafi
Cala Brafi
Cala Brafi
Cala Brafi

Die gewonnene Zeit verbringen wir an der Felsküste von Portocolom. Bei dem starken Wind macht es Spaß die aufschäumenden Wellen zu beobachten.

Portocolom
Portocolom
Portocolom
Faralló d’en Fred
Portocolom

Mit dem Auto geht es über S'Horta nach Cala Sa Nau. In S'Horta ist der Weg zur Bucht gut ausgeschildert. Es geht etwa 3 km durch die typisch engen Landstraßen des Küstenabschnittes. Vor der Bucht befindet sich ein Parkplatz. Von dort gelangen wir in wenigen Schritten direkt zum Strand.

Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau
Cala Sa Nau

Der Wind bläst kräftig, das stört uns noch nicht. Wir setzen uns in das Auto und kutschen Richtung Norden nach Cala Mesquida. Die Bucht kennen wir auch noch nicht und eine kleine Wanderung ist heute vielleicht noch machbar.

                                                                                               Der Bericht Cala Mesquida folgt noch

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