Betlem

 

Auch wenn es sonnenhungrige Urlauber kaum glauben werden. Ich mag solche Tage. Solche Tage wie heute, an dem  sich das Wetter verschleiert zeigt, der Wind über das Meer peitscht und dabei die Wellen wild an das Ufer drückt. Das Meer schäumt vor Wut und legt die Gischt über das Land. Herrlich frische Luft, aber leider blöde Sichten.

Was machen wir mit so einem Tag? Wir streifen mit dem Finger über die Landkarte und suchen nach interessanten Küstenabschnitten von denen wir noch nie etwas gehört haben. Am östlichen Ende der Bucht Alcudias finden wir das kleine Örtchen Betlem. Umgeben von einer Bergkette liegt Betlem an einer steinigen Küste, die mit ihren roten Steinen einen wunderschönen Kontrast zu den grün bewachsenen Bergen der Umgebung bildet.

Wir versuchen auf der Av. Colon bis an das letzte für uns befahrbare Ende der Straße zu gelangen und parken dort unser Auto.

Auf einem Trampelpfad gelangen wir schnell an den Küstenabschnitt von Punta des Calo.

Ab und zu  gibt der Küstennebel Einblick auf die imposante Kulisse.

Auf kleinen Pfaden spazieren wir an der Küste entlang...

...und gelangen an den Ort Betlem am Fuße der beiden höchsten Berge des östlichen Mallorcas, dem Son Morell (562 m) und dem Puig de Ferrutx (519 m).

Passiert man diesen Ort findet sich an der Küste wieder ein neuer, schöner zerklüfteter Abschnitt. Bei ruhiger See bieten sich hier einige Möglichkeiten in das Meer zu steigen.

Ganz in der Nähe befindet sich vor dem Ortseingang von Betlem der Einstieg zu einer kurzen Wanderung von Beltem zur Ermita de Betlem. Von dort folgt der Wanderer dem beschilderten Weg hinauf zur Ermita.

Auf dem etwa fünf Kilometer langen Weg muss dabei ein Höhenunterschied von über 250 Metern überwunden werden.

Mit dem Auto gelangt der Besucher über die schmale Gasse von Arta am Fuß von Santuari Sant Salvador zur Ermita. Dabei ist eine enge serpentinenreiche Straße zu überwinden.  

Auf dem Weg bei Arta waren wir ja schon, nur wussten wir noch nichts über die Ermita. 

Es bleibt also immer wieder etwas übrig, um Mallorca noch einmal zu besuchen.

Den Rest des Tages nutzen wir um die landwirtschaftlich genutzte Ebene von Sa Pobla zu besuchen.

Ein kurzer Abstecher führt uns zur Kirche nach..., ja wenn ich das noch wüsste. War es Muro?

Jedenfalls hatten wir von dort eine wunderbare Aussicht auf die fruchtbare Fläche von Sa Pobla.

Auch wenn das Wetter heute trüb gestimmt war, für uns geht ein erlebnisreicher Tag mit dem Entschluss zu Ende, die Gegend um Betlem beim nächsten Besuch Mallorcas näher zu durchstreifen.


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