Lofoten im Winter

Hamnoy, Norwegen
Lofoten im Winter

Wir haben noch nie Norwegen besucht, dieser Wunsch schwirrt seit einigen Jahren durch unseren Kopf. Urlaub auf den Lofoten im Winter, wie komme ich gerade darauf? Für den ersten Besuch Norwegens eine ungewöhnliche Wahl. Um alles auf der Welt möchte ich endlich dieses faszinierende Schauspiel der Polarlichter sehen. Die Landkette mit ihren ca. 80 Inseln ist berühmt für ihre malerische Natur. Im Winter bilden die verschneiten Berge einen wunderschönen Kontrast zum rauen Meer. Genau das will ich sehen. 

Urlaub im Winter? Was wollt ihr denn dort, da ist es doch so kalt und dunkel? Ist das nicht zu teuer in Norwegen? Diese Fragen begegneten uns immer wieder.

Zu kalt? Das Wetter auf den Inseln wird vom Golfstrom beeinflusst. Es kann sehr kalt werden, extreme Kälte wie in anderen Teilen von Norwegen herrscht dort nicht. Ungewöhnlich für uns Mitteleuropäer sind die schnellen Wetterwechsel. Gerade peitscht der starke Sturm Eis und Schnee in das Gesicht, kurz darauf ist es windstill und die Sicht auf die eben noch verborgenen Felsen wieder frei. Ein faszinierendes Wetter in rauer ursprünglicher Natur,  das liebe ich so sehr.

Zu dunkel? Das Licht am Tag ist ebenso schön wie auf Island. Wenn sich die Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke kämpfen können, explodieren plötzlich die Farben in der Landschaft. Die Tage sind kürzer, uns hat das nicht gestört. Im Gegenteil, sehr angenehm den Tag am Morgen ruhig zu beginnen und die etwas frühere Dunkelheit zum Sichten der Polarlichter nutzen zu können.

Zu teuer? Teurer als in anderen Ländern ganz bestimmt. Egal wie wir es drehen die Preise für Flug, Mietauto und Unterkunft lassen sich kaum reduzieren. Die Ausgaben für Lebensmittel sind höher als in Deutschland, das lässt sich mit geschicktem Einkauf gut ausbalancieren. Wir versorgen uns selbst und nutzen die typischen Lebensmittelmärkte der Region zum Einkauf.

Zum ersten Mal werde ich die Kosten für die Reise benennen.

Die Flüge buchten wir über SAS                                                     :      1100 Euro

Das Auto für 10 Tage über den ADAC/Europcar                         :         686 Euro

Die Fischerhütten und Hotels für 12 Tage über Booking.com  :      12900 Kronen

Und so wird dies ein etwas anderer Reisebericht werden, noch ohne Plan wie ich ihn gestalten werde. Ich habe meine Zweifel, ob dieser Bericht für andere interessant werden könnte. Immer nur Berge, bunte Hütten und kleine Schiffe zu zeigen, ob das langweilig wird?

Anreise

Die Lofoten erreichen wir mit SAS über drei Etappen: 

Düsseldorf - Oslo - Bodo - Leknes

Oslo Flughafen

Wir starten am Abend in Düsseldorf und fliegen nach Oslo.

Angenehm überrascht werden wir vom Sitzplatzabstand bei SAS. Da sind wir von anderen deutschen Fluggesellschaften die in die USA fliegen ganz andere Dinge gewohnt. Eine Auswahl zwischen Wasser, Kaffee und Tee zählt auf dem kurzen Flug noch zur Selbstverständlichkeit. Nach der Landung geht es vom Airport direkt in ein Flughafenhotel. 

Wir nutzen den Zwischenstopp in Oslo am nächsten Tag für einen Besuch der Stadt.

Am Morgen genießen wir das bestens empfohlene Frühstück im Hotel. Ich probiere tapfer das umfangreiche Fischangebot, aber auch nur um mir zu Hause keine Vorwürfe machen zu müssen es nicht probiert zu haben. Fisch am Morgen, wir werden keine Freunde und dennoch bin ich froh alles gekostet zu haben. 

Gut gestärkt kann es vom Flughafen Gardermoen in das Zentrum von Oslo gehen.

 

 

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