Am nächsten Tag zeigen sich einige Wolken am Himmel.  Ich bin ganz gespannt, ob der Point Lobos  auch bei diesem Licht so interessant erscheint.

Im Gegensatz zum ersten Besuch vor fast drei Wochen ist der Besucherandrang ausgesprochen groß und wir können nur mit Mühe Parkplätze an den verschiedenen Punkten ergattern.

An der Whalers Cove tummeln sich diesmal keine Seelöwen, dafür beobachten wir einen Anfängertaucherkurs und bemerken, wie schwer es schon ist ohne Sturz auf dem glitschigen Untergrund das Wasser zu erreichen.

So eine Taucherausrüstung anzuziehen sieht nach Schwerstarbeit aus und errinnert mich an meinen ersten und einzigen Skikurs. Damals war ich schon nach dem Anziehen dieser Monsterskischuhe kaputt und musste mit den Dingern auch noch den Berg anlaufen. Ich bin halt ne Landratte und stehe lieber auf Wanderschuhe...

In der China Cove finden wir unsere kleinen Lieblinge, schön rund gefuttert und immer noch bei Mama.

Heute können wir sogar nach unten an den Strand laufen, die Seelöwen und ihre Jungen müssen nun nicht mehr bei ihrer Aufzucht geschützt werden.

Wie bei unserem ersten Besuch bin ich fasziniert von Point Lobos. Immer wieder gibt es so viel zu entdecken und zu bestaunen, ein göttlicher Ort hier an der Küste!

 Mein erstes Fazit in diesem Uraub lautet, das war nicht der letzte Besuch dieses geschützen Naturparkes. Wir kommen wieder, dann hoffentlich länger. Der Mai scheint die ideale Reisezeit für diesen Park zu sein.  Ein Meer von Wildblumen setzt wunderschöne Farbakzente, auf Bird Island findet sich eine große Seevogelkolonie ein, hunderte von Brandts Kormorane nisten dort nah beieinander. Sea Lions, Seeotter gibt es in der Sea Lion Cove zu beobachten.

Point Lobos, ein Paradies für Mensch und Tier.

Ach ja, ich war wieder auf der Suche nach Clint Eastwood, gefunden habe ich ihn nicht, aber Hoffnung hatte ich von Weitem schon...

Irgendwann müssen wir Abschied nehmen, wir  trösten uns mit unserem Lieblingseis und sparen dafür das Mittagessen kalorienmäßig ein.

Man beachte 828 ml für zwei Personen, 414ml für eine Person, macht pro Person 1000 Kalorien . Das Leben ist hart, dafür aber lecker!
Man beachte 828 ml für zwei Personen, 414ml für eine Person, macht pro Person 1000 Kalorien . Das Leben ist hart, dafür aber lecker!

Wir sitzen die gewonnenen Kalorien im Auto entlang der Küste ab. Ja, Gucken und Fahren ist anstrengend, besonders wenn man im Stau steht.

Noch einmal saugen wir den Anblick der zauberhaften Küstenabschnitte Richtung San Francisco auf, das Wetter meint es aber auch wieder gut mit uns...

 Am Abend überfällt uns am Fisherman`s Wharf ein kleiner Kulturschock. Von fast einsamer Ruhe stürzen wir uns ins Getümmel und werden überrollt vom Großstadtambiente San Franciscos. Wir begnügen uns mit einem kurzen Aufenthalt  und begeben uns am Abend in den sicheren Hafen unseres Days Inn. Das Zimmer ist ausgesprochen groß und für Days Inn Verhältnisse in einem sehr guten Zustand. Wir fühlen uns wohl und staunen darüber, wie ruhig die Nacht in San Francisco verläuft.

Es ist die Nacht vor dem Sturm des nächsten Tagesevents von San Francisco. 

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